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Bräuche, Riten und mehr – die Geheimnisse der asiatischen Lebensweisheiten

Viele Länder Asiens verfolgen schon seit Jahrtausenden alte und traditionelle Bräche und Riten. Sie sind nicht selten fester Bestandteil vieler Feste und Feiern und auch des täglichen Lebens. China beherbergt eine ganze Menge davon und viele sind mit Geschichten und kulturellen Symbolen wie auch Bräuchen behaftet. So kann beispielsweise das Neujahrsfest zu einem spektakulären Ereignis werden, wenn man China in dieser Zeit besucht. Denn zu keinem Fest und zu keiner Feier gibt es eine weltweit einzigartig starke Migrationsbewegung, wie zum Neujahrsfest.

 

 

Hierbei reisen tausende Chinesen aus aller Welt zu ihren Lieben nachhause, um mit ihnen gemeinsam das größte Fest Chinas zu feiern. Aber auch in anderen Ländern Asiens gibt es viele verschiedene Riten, Sitten und Bräuche, die uns zum Staunen bringen. Und da kann schon die Begrüßung allein eine wesentliche Rolle spielen, oder auch ein einziger Gesichtsausdruck und die Mimik.

 

 

Das Neujahrsfest der Chinesen

 

Es wird nicht so wie wir kennen an einem ganz bestimmten Tag und zu einem bestimmten Datum abgehalten und gefeiert. Denn das Ungewöhnliche hier ist, dass das chinesische Neujahrsfest nach ihrem Mondkalender fällt und so gibt es keinen exakten und genauen Termin für dieses Fest. Hier wird auch immer wieder viel gereist, denn fast alle Chinesen, die im Ausland leben oder in China selbst entfernt von den Lieben leben, bereisen ihr Land und wollen das Fest mit der Familie feiern.

 

 

Übrigens: Der Drache ist in China ein stark präsentes Individuum und man findet ihn überall in vielen Überlieferungen und Erzählungen, Tempel und kulturellen Gebäuden. Die Bedeutung des Drachens als Symbolik ist einfach zu erklären, denn die Chinesen sehen sich als die Söhne des Drachen, einer mächtigen und kraftvollen Gestalt also, die sich mit ihren Kaisern verbündet. Sind Katzen gut für die Seele und die Psyche?

 

Die Begrüßung kann schon entscheidend sein

 

Die Begrüßungsriten in Asien können von Land zu Land sehr unterschiedliche sein. So kann ein Verbeugen in China hilfreich sein und sich dabei nicht in die Augen zu schauen. In Thailand wiederum ist die wichtigste Art der Begrüßung, dass man dabei die Hände in einer Gebetsgeste aneinander zusammen hält und man verbeugt sich leicht oder nickt mit dem Kopf.

 

 

Dabei wird der Gruß ausgesprochen oder auch das Abschiedswort. Auch gilt es bei den meisten asiatischen Völkern, dass der älteste Anwesende eines Raumes gegrüßt wird. Dies ist ein großes Zeichen des Respekts. Dennoch kann in Südkorea und Japan die Verbeugung als ein Gruß und Symbol des tiefsten Respekts darstellen. Die Verbeugung sollte von der Taille aus mit einer langsamen Bewegung nach unten und gesenktem Blick erfolgen.

 

Besondere Pflanzen und Kräuter

 

Auch die Pflanzenwelt ist in Asien teilweise eine andere. So sind doch wohl fast jedem die großen Reisfelder bekannt. Auch Gewächse wie das Kratom kommen aus Asien – dieses ist besonders in Indonesien sehr verbreitet und hat eine lange Tradion. Hier erfährt man mehr dazu.

 

Auch beim Essen gibt es Bräuche und Riten, die man unbedingt kennen sollte

 

Die asiatische Küche ist sehr vielfältig und oftmals auch recht gesund. Ist man zum Essen eingeladen gilt in ganz Asien, dass man diese Einladung keinesfalls ablehnen sollte. Gibt es Reis, so sollte man nicht die Stäbchen zum Essen hineinstechen, das kann bedeuten, dass man Böses im Schilde führt.

 

 

Wenn aufgetischt wird und gefragt wird, ob man etwas mehr haben möchte, sollte man ruhig nicken und dankend den Kopf senken. Übrigens: Das Schlürfen von Suppen und Co. gilt hierzulande als äußerst unangebracht. In China und Asien generell gilt, desto lauter, umso schmackhafter. Wer schlürfend die Nudelsuppe einsagt und dazu zu Tisch geladen wird, zeigt Respekt gegenüber der Gastgeber und dass es schmeckt.

 

 

Auch sollte man auf gar keinen Fall in Hotels und Restaurants Trinkgeld geben, die kann schnell einmal in vielen Ländern Asiens als Beleidigung angesehen werden. Auch mit dem Finger auf Personen oder Gegenstände zu zeigen, oder generell auf etwas mit dem Finger hinzuweisen, kommt nicht gut an und wird in Asien nur selten getan.