Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) sind Unregelmäßigkeiten im Herzschlag – das Herz schlägt zu schnell, zu langsam oder unregelmäßig. Viele Menschen erleben gelegentlich Herzstolpern oder einen kurzen Aussetzer, doch nicht alle Rhythmusstörungen sind gefährlich.
Hinweis: Bei diesem Beitrag handelt es sich nicht um eine fachmedizinische Beratung. Wir können Ihnen keine Heilversprechen vermitteln. Bitte konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen Ihren Arzt!
Wann sind Herzrhythmusstörungen harmlos?
- Gelegentliches Herzstolpern – Stress, Koffein, Schlafmangel oder Aufregung können vorübergehend den Herzrhythmus beeinflussen.
- Extrasystolen (zusätzliche Herzschläge) – Oft harmlos und ohne Krankheitswert, besonders bei jungen oder gesunden Menschen.
Wann wird es gefährlich?
- Anhaltend hoher oder sehr niedriger Puls – Wenn das Herz dauerhaft zu schnell (Tachykardie) oder zu langsam (Bradykardie) schlägt, kann es zu Kreislaufproblemen kommen.
- Vorhofflimmern – Eine häufige Form der Arrhythmie, die das Risiko für Schlaganfälle erhöht.
- Kammerflimmern – Eine lebensbedrohliche Rhythmusstörung, die sofortige medizinische Hilfe erfordert.
- Begleitende Symptome wie Schwindel, Atemnot oder Ohnmacht – Dies kann ein Hinweis auf eine ernsthafte Herzerkrankung sein.
Was tun bei Herzrhythmusstörungen?
- Ruhe bewahren & Ursachen prüfen – Sind Stress, Koffein oder Schlafmangel die Ursache?
- Puls messen & dokumentieren – Regelmäßige Kontrolle hilft, Auffälligkeiten früh zu erkennen.
- Arzt aufsuchen – Besonders, wenn die Störungen regelmäßig auftreten oder mit Beschwerden einhergehen.
Fazit
Nicht jede Herzrhythmusstörung ist gefährlich, aber manche können ernste Folgen haben. Wer unsicher ist oder Symptome wie Schwindel, Brustschmerzen oder Atemnot verspürt, sollte nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen.
Hast du selbst Erfahrungen mit Herzrhythmusstörungen oder Fragen dazu?